Vereinsgeschichte


01.09.1900
Ein paar opernbegeisterte Männer gründen - nach bester Schweizer Tradition - einen unabhängigen Verein.

bis 1911
Während zehn Jahren stellt der Verein auch seine Dienste dem heutigen Schauspielhaus zur Verfügung.

1940
Der Verein wirkt an der Festaufführung anlässlich der Schweizer Landausstellung mit.

10.07.1949
Der Statistenverein feiert das 50. Vereinsjahr (ein Jahr zu früh) unter dem Direktor des Stadttheaters Dr. A. Reucker.

1951/52
Freilichtaufführungen des "Zigeunerbarons" im Rieterpark.

1954/55
Erste Einsätze für das noch junge Medium Fernsehen.

bis 1964
Das Stadttheater ändert seinen Namen und wird zum Opernhaus Zürich. Der Verein nennt sich nun "Statistenverein am Opernhaus Zürich". Damaliger Direktor war Hermann Juch.

1973/74
Gastspielreisen mit dem legendären Startänzer Rudolf Nureyev und dem Ballett "Raymonda" nach Lausanne.

1975
Der Statistenverein feiert sein 75-jähriges Bestehen im Holiday Inn in Regensdorf.
Claus Helmut Drese wird neuer Operndirektor. Seine Amtszeit bringt der Zürcher Oper vermehrt internationale Anerkennung.

1975-78
Der Monteverdi-Zyklus wird nicht nur verfilmt, sondern führt auch zu zahlreichen Gastspielen, so nach Hamburg, Edinburgh, Wien, Berlin und nach Mailand an die Scala.

20.5.1981
Was über Jahrzehnte eine reine Männerangelegenheit war, ändert sich ab Mai 1981 mit der Aufnahme der ersten Damen.

9.9.1981
An diesem Tag leistet der Statistenverein seinen 500'000-sten Einsatz im Opernhaus.

1982-84
Umbauzeit des Opernhauses. Bevor der letzte Vorhang fällt, wird am 27. Juni 1982 ein rauschendes Fest gefeiert. Es beginnt die Zeit der Opera mobile mit Auftritten an den unterschiedlichsten Aufführungsorten vom Kongresshaus bis zum Stadthof 11, von Helsinki bis Zug. Dies begründet auch die nachfolgende Ära der Grossproduktionen im Hallenstation, wie "Nabucco", "Aida", "Turandot" und "Boris Godunov".

2.12.1984
Eröffnung des neurenovierten Opernhauses mit der Festvorstellung der "Meistersinger von Nürnberg".

1985/86
Gegen Ende der Spielzeit wechselt die Direktion des Opernhauses von Claus Helmut Drese zu Christoph Groszer.

1989
Das Kirow-Theater Leningrad gastiert mit "Fürst Igor" und "Eugen Onegin". Der Statistenverein wirkt innerhalb des fremden Ensembles mit.

1990
Grosses Fest im Hotel Belvoir in Rüschlikon anlässlich des 90. Geburtstags des Statistenvereins.

1991
Per Ende des Theaterjahrs wechselt nebst der Intendanz des Opernhauses von Christoph Groszer zu Alexander Pereira auch das Präsidium des Statistenvereins. Nach 22 ereignisreichen Jahren an der Vereinsspitze tritt Hans Aeschbach von seinem Amt zurück. Mit Elsbeth Treichler wird die erste Vereinspräsidentin gewählt und bestätigt somit die Gleichberechtigung im Statistenverein.

1992/93
Intensive Zusammenarbeit mit der umstrittenen Ruth Berghaus als Regisseurin.

1995-2002
Regelmässige Engangements unserer Statisten in "Viktors Spätprogramm" im Schweizer Fernsehen.

1996
Gastspiel mit der Zürcher Uraufführung "Schlafes Bruder" vom Komponist Herbert Willi an den Wiener Festwochen.

18.9.1999
100. Generalversammlung im Hotel Viktoria Jungfrau Interlaken.

1999
Beim Schweizer Spielfilm "Beresina" setzt der Bündner Regisseur Daniel Schmid Statisten unseres Vereins ein.

1.9.2000
Galadiner zum 100-jährigen Jubiläum im Grand Hotel Dolder.

2001
Gastspiel mit dem Zürcher Ballett von Heinz Spoerli mit "Nussknacker" im Musical Theater Basel seit 2001Am jährlich stattfindenden Opernball ist der Statistenverein ein fester Bestandteil.

2005-12
Begleitung von Alexander Pereira ans WEF nach Davos.

2007
Gastspielreise mit "Der Rosenkavalier" und "La Traviata" nach Tokio mit hervorragender Kritik.

2008
Mitglieder des Statistenvereins wirken beim James Bond-Streifen "Quantum of Solace" in Bregenz mit.

2010
Galadiner zum 110-jährigen Jubiläum im Zunfthaus zur Meise.

2011
Anlässlich der Premierenfeiern bekundet Alexander Pereira widerholt die Wichtigkeit des Statistenvereins: "Was wäre das Opernhaus Zürich ohne Statistenverein".

2012
Andreas Homoki wird neuer Intendant und Christian Spuk Ballettdirektor.


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